Rothenburger Mühlenweg

Wer sich für Kultur und Natur begeistern kann, ist bei dieser Wanderung gut aufgehoben. Zunächst die sehenswerte Altstadt Rothenburgs, dann das liebliche Taubertal und im letzten Drittel die vielen Mühlen. Etwas unschön ist die Streckenführung über die kleine Straße, aber schließlich befinden sich dort nun mal auch die Mühlen, da hat man leider wenig Alternativen zur Auswahl.

Kurzinfo:

Die Wanderung startet, zunächst unmarkiert, im Herzen der Rothenburger Altstadt am alten Markplatz. Ziel ist die Spitalbastei, das südliche Stadttor.

Den Weg dorthin kann man sich natürlich aussuchen: entweder über die Schmiedgasse und die Spitalgasse oder die schönere Variante am Rande der Stadtmauer mit Ausblick auf das Taubertal und die Stadt, vorbei an der ersten Mühle (Jugendherberge), dem Freilufttheater und durch den Spitalhof bis zur Bastei.

Ab hier ist der Weg nun auch mit der Nr 2 markiert. Man folgt zunächst dem Radweg an der Nördlinger Straße entlang, bis ein schmalerer Weg nach unten ins Taubertal führt. Vorbei an der Walkmühle folgt man der Tauber ein kurzes Stück nach Norden, um dann nach der Brücke gleich wieder nach links auf einen Pfad einzuschwenken.

Dieser führt über einen Natursteig wieder heraus aus dem Taubertal und bringt einen ins benachbarte Tal der Schandtauber.

An der alten Hammermühle geht es rechts entlang am Fluss bis zur Mündung in die Tauber. Hier empfiehlt sich, die wenigen Meter nach rechts zu gehen und sich kurz die Schmelzmühle anzusehen.

Aus Wanderersicht folgt nun ein etwas unschöner Abschnitt: die nächsten Kilometer teilt man sich das Sträßchen mit dem Autoverkehr, dafür gibts am Wegesrand einige Mühlen zu entdecken, auch ein kurzer Blick aufs Wildbad lohnt sich.

Nachdem man die Eselbrücke überquert und die Steinmühle passiert hat, öffnet sich das Tal und es bietet sich an der Doppelbrücke ein tolles Panorama auf die Rothenburger Altstadt.

Weiter gehts auf der Straße, ab der Fuchsmühle gibt es für die Wanderer zumindest kurzzeitig einen eigenen Pfad parallel zur Straße.

An der Barbarossabrücke kann man sich schließlich entscheiden, ob man dem Wanderweg noch bis nach Detwang folgt und eine Schleife läuft oder ob man bereits hier die Tauber überquert und über den kurzen Steig zur Stadt aufsteigt. Von hier führen viele Wege weiter: zurück zum Marktplatz, zu einem der Parkplätze außerhalb der Stadtmauer oder man widmet sich noch einem der Caches in der Altstadt.

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