TonTs JUBiläumsweg

Eine anstrengende Wanderung mit viel Beifang durch die wunderbare Landschaft der Schwäbischen Alb. Hier ist fast alles dabei: Ausblicke (vermute ich zumindest), Wald, Wiese, Magerrasen, breite Wege, schmale Trails. Perfekt verbunden durch die Multis. Packt euch was zu Essen ein und macht euch auf den Weg, es lohnt sich.

Kurzinfo:

Ausgangspunkt dieser „Gewalt“tour ist der Parkplatz am Schützenhaus oberhalb von Auendorf. Von dort wandert man über einen schmalen Pfad steil nach oben zum Aussichtspunkt über das Tal.

Bella vista auf Auendorf 😉

Von dort hat man vermutlich einen schönen Blick, leider war es während unserer Tour sehr neblig und feucht, was ich auch gleich gerächt hat. Der Weg über die Wiese hat ohne Gamaschen für nasse Füße gesorgt. Nächster Zwischenstopp ist der Grillplatz mit der Steinpyramide, wer möchte, kann sich hier am T4,5 Multi versuchen, mir wars zu rutschig nach der Wiesendurchquerung. Im Anschluss folgt man nun für einige Kilometer der roten Raute, zunächst über Forstwege, dann kurz über schöne Pfade und dann, etwas eintönig, auf der Teerstraße Richtung Tagungszentrum.

erst Pfade
dann Forstwege

Augen zu und durch, der darauf folgende Abschnitt entschädigt für diesen etwas unschönen Teil. Kurz vor dem Zentrum schwenkt man rechts über eine Wiese gen Wald, schließlich führt einen dann ein Pfad immer wieder an die Kante der Albhochfläche. Vermutlich gibts auch hier schöne Ausblicke, aber der Nebel … Aber auch so hatte der Wald eine ganz eigene Stimmung. Knorrige Bäume, ein schmaler Trail, Felsen, Steinbrocken und, mit etwas Glück, die ein oder andere Orchidee.

mystische Stimmung im Wald

Nun geht es erstmal über einen alten, steinigen Weg wieder abwärts. Über einen Wiesenpfad erreicht man dann die ersten Häuser Deggingens. Am Friedhof kommt man dann am tiefsten Punkt der Wanderung  an. Lange genießen kann man das allerdings nicht, denn schon nach wenigen hundert Metern geht es erneut steil nach oben auf die Alb.

und wieder nach oben …

Hat man den höchsten Punkt erreicht, geht es auch schon wieder nach unten: ein schmaler, stellenweise ausgesetzter Pfad bringt einen nun parallel zum Taleinschnitt wieder Richtung Auendorf.

wo ist der Trail?

Hier ist etwas Konzentration und Trittsicherheit gefragt, sonst kann es schnell passieren, dass man am Hang abrutscht. Nachdem man diesen Pfad nach unten auf einen Forstweg verlassen hat, führt einen dieser letztlich zurück zum Startpunkt, fehlt nur noch der abschließende Aufstieg zum Parkplatz.

Ziel in Sicht

Kleiner Einkehrtipp für danach: Hotel Talblick, die Besitzer sind übrigens auch Geocacher.

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