Wanderung zur Ruine auf dem Schellenberg

Eine zweigeteilte Wanderung durch das bayerisch-tschechische Grenzland. Während der Hinweg mit schönen Pfaden, eindrucksvollen Felsen und einer Burgruine aufwartet, besteht ein Großteil des Rückwegs leider aus einem recht eintönigen Forstweg. Der sehenswerte Hinweg entschädigt dafür aber durchaus.

Kurzinfo:

Vom großzügigen Wald-Wanderparkplatz mit Schutzhütte führen viele Wege und Wegweiser in verschiedene Richtungen in den Wald. Der Cacher orientiert sich zunächst an der „2“. Ein schöner Wurzelpfad führt nach oben. Nach nicht einmal einem Kilometer trifft man auf eine kleine Lichtung mit einer Infotafel, hier biegt links ein kurzer Sackgassenweg zum Dolmen ab, einer frühgeschichtlichen Begräbnisstätte.

Dolme

Zurück am Weg folgt nach wenigen Metern eine große Kreuzung. Links geht es mit der „2“ weiter zur Ruine. Der Pfad wird steiler und auch etwas felsig und führt direkt zur Burg. Hier findet sich ein schattiger Rastplatz und wer eine kleine Kraxelei nicht scheut, kann sich auch auf teils gesichertem Pfad die Ruine näher anschauen und den Aussichtsturm besteigen.

erster Blick auf die Ruine

der Aussichtsturm

Von der Burgruine führt einen der Weg direkt zum Brotfels, ein einsamer Fels im Wald der aussieht, als hätte man mehrere Brotlaibe aufeinander gestapelt.

Brotfelsen

Wer auf den Länderpunkt für Tschechien und den Besuch der momentan nicht bewirtschafteten Silberhütte verzichten kann, biegt nach dem Felsen mit der „2“ links ab, trifft im weiteren Verlauf auf einen kleinen Bunker, dort hält man sich erneut links und der breite, etwas eintönige Forstweg bringt einen zurück zum Parkplatz.
Ansonsten geht es geradeaus weiter, den breiten, gekiesten Waldweg bis zur nächsten Querung links und gleich wieder rechts in den Wald und über einen Pfad weiter nach oben steigen bis man auf dem Grenzweg trifft. Direkt auf der Landesgrenze geht es nun nach links weiter.

Grenzweg – links Bayern, rechts Tschechei

Der schmale Pfad schlängelt sich immer an den Grenzsteinen entlang bis zu einem kleinen Grenzübergang mit einem großen, historischen Grenzstein.

Kreuzstein

Nach dem auffälligem Kreuzstein folgt man weiter der Grenze, die mit der Nummer „2“ rechts abgeht. Nach weiteren 500m biegt man links mit der Nummer „3“ zur Hubertuskapelle ab, ein umgebauter Weltkriegsbunker auf dem Entenbühl.

der ehemalige Bunker

Der Pfad führt einen wieder abwärts auf einen großen Forstweg, der nun zur Silberhütte führt. Die Hütte ist leider nicht mehr bewirtschaftet und auch ansonsten ist hier wohl im Winter mehr los, 50km Loipe gibt es hier für Langläufer. Für den Wanderer gehts mit dem rot-weißen Schrägstich weiter. Die Markierung endet an einem größeren Forstweg, dem man noch kurz nach links folgt und dann rechts auf einen Pfad einbiegt. An dessen Ende trifft man erneut auf einen größeren Forstweg. Man hält sich links und kommt schließlich zum kleinen Bunker, von dort geht es mit der „2“ links zurück zum Ausgangspunkt.

 

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