Alte Mauern, Mythen, Menschen

Eine sehr abwechslungsreiche Rundwanderung, sowohl was Wege und Ausblicke betrifft als auch die Informationen des Lehrpfads, die sehr breit gefächert sind. Nach einem Aufstieg eine gemütliche Tour inklusive Aussichtsturm und viel Natur.

Kurzinfo:

Hat man den Weg nach Oes erstmal gefunden (zwischen Espa und dem Waldhaus-Flugplatz steht ein Wegweiser zum Wanderparkplatz an der Landstraße) und die schmale Fahrstraße gemeistert, findet sich ein größerer Wanderparkplatz mit einigen Infotafeln und Wanderkarten am Ortsende. Der Weg ist klar, man folgt dem geschotterten Weg nach oben zum Hausberg und dem dortigen Aussichtsturm. Die grüne Wegmarkierung mit der unscharfen Keltenfürstfigur (näheres hier) leitet einen fast den ganzen Weg über. Stellenweise sind die Schilder allerdings etwas ungünstig angebracht (zu weit abseits vom Weg, nicht in Blickrichtung etc.), zwischendurch auch etwas spärlich und ab der Abzweigung zum Römerkastell bis kurz vor den Parkplatz gar nicht mehr vorhanden, hier hilft teilweise der rote Milan aus.

Wandermarkierung

Hat man den Anstieg gemeistert, steht man auf dem Plateau des Hausbergs, hier gibts einige Möglichkeiten für eine Pause und natürlich den Turm, um den Blick über den Taunus und die Wetterau zu genießen.

Hausbergturm
Ausblick auf die Wetterau

Im Anschluss geht es auf einem Waldweg schon wieder bergab bis man nach einem guten Kilometer eine Kreuzung mit einer Bank erreicht, hier biegt die Wegmarkierung (auch der Hirschkäfer ist hier zu finden) nach rechts zum Brüler Berg ab.

Richtung Brüler Berg

Vorbei an einigen Infotafeln läuft man eine Schleife und landet am Ende wieder an der Kreuzung, die man gerade aus überquert.

einmal um den Berg

Man erreicht eine Schutzhütte mit Grillplatz, auch hier gibt es Rastmöglichkeiten und etwas Ausblick Richtung Münster. Die Markierungen biegen unterhalb des Parkplatzes links auf einen Pfad ab, nun folgt mit der schönste Teil der Tour.

Immer wieder öffnen sich neue Ausblicke, Streuobstwiesen und auch Magerrasenabschnitte kann man durchwandern. Der Pfad wird schmaler, mal geht es etwas aufwärts, mal etwas abwärts und schließlich wieder tiefer in den Wald, der Blick in die Ferne schließt sich wieder.

Etwas schwieriger wird der Weg zum Römischen Kastell, dessen Infotafel natürlich auch für den Multi benötigt wird. Weder ein Wegweiser noch die Wandermarkierung helfen einem hier weiter.  Ca. bei Kilometer 6 (nach der Steinbruchtafel) gabelt sich der Weg. Rechts biegt ein Wanderweg mit der Markierung schwarzer Querstrich nach Hausen ab. Diesem folgt man abwärts bis zur Kreuzung der mit der Bank, hier hält man sich rechts, folgt dem Weg in den Wald und wendet sich an der folgenden T-Kreuzung nach links und gelangt über einen großen Platz mit Tischen und Bänken zum Kastell. Der Rückweg ist bereits bekannt, oben angekommen geht es dann mit dem roten Milan weiter, der einen letztlich zum Parkplatz zurück bringt.

Aurorafalter

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