Alb-Traumrunde

Das Wortspiel der Tour kommt nicht von ungefähr. Traumhafte Passagen durch die Hersbrucker Alb und der ein oder andere albtraumhafte Abschnitt. Die längere Rundwanderung erfordert etwas Ausdauer, es sind doch einige Steigungen zu meistern. Die Tour ist gut für wärmere Tage im Frühling und Herbst geeignet. Bei heißem Wetter würde ich abraten.

Kurzinfo:

  • Parkplatz: Wanderparkplatz an der Bergstraße (LAU7) zwischen Deckersdorf und Happurg
  • Länge: 14km
  • Dauer: ca. 4h ohne Pause, wir waren 5,5h mit längerer Pause unterwegs
  • Höhenunterschied: 400m
  • Wegmarkierung: keine durchgängige
  • Caches ohne Umweg: Tradis Alb-Traumrunde 1-25, 118d, Arzberg, Engelwurz. Bonus zur Alb-Traumrunde

Die Wanderung beginnt mit dem ersten Tradi am – zurzeit leeren – Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerks. Im Uhrzeigersinn geht es dann bis zum Auslass, vorbei am zweiten Tradi, geht es in einer kleinen Schlaufe auf schönen Pfaden durch den Wald Richtung Deckersberg und von dort weiter Richtung Kreisstraße.

Diese wird überquert und nach einer weiteren Kehre erreicht man die kleine Kapelle oberhalb von Ellenbach.

Blick auf Ellenbach

Das Dorf durchquert man und biegt am neuen Trafohäuschen links ab, um dort an der Flanke des Arzberges dem Wanderweg 4 folgend, langsam, aber bestimmt, zur Edelweißhütte zu wandern. Nach 8km und vor dem nächsten Anstieg bietet sich hier an der bewirtschafteten Hütte eine Pause durchaus an. Alternativ findet man aber auch oben am Aussichsturm Tische und Bänke für eine Rast. Diese erreicht man, indem man dem Pfad an der Hütte vorbei nach oben zum Arzberg folgt.

Aussichtsturm auf dem Arzberg

Über einen steileren Wurzelweg geht es nun wieder bergab, vorbei an den Feldern, bis man Deckersberg erreicht.

Felder vor Deckersberg mit Blick auf Tradi 20

Man durchquert den Ort grob in östliche Richtung und überquert in der Kurve die Kreisstraße. Man folgt dem linken Weg Richtung Wald und hält sich dort angegekommen, ebenfalls links und folgt dem Pfad hinauf zum Jungfernsprung. Dort oben kann man den Ausblick auf Happurg und den Stausee genießen, bevor es zurück zum Oberbecken geht.

der Stausee

Hierfür zunächst dem Weg weiter folgen, an der Kreuzung links und an der nächsten rechts (blauer Punkt). Nun ist man wieder am Damm des Beckens, erneut geht es hier im Uhrzeigersinn entlang und nach kurzer Zeit erreicht man wieder den Parkplatz.

Wie bereits erwähnt, ist die Tour auf Grund der Länge und auch der Steigungen doch etwas fordernd, dank der vielen Dosen zwischendurch legt man aber regelmäßig eine Zwangspause ein, was die Wanderung durchaus erleichtert!

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