Eine längere Tour durch die mit Burgruinen gespickten Ausläufer der Haßberge. Neben den kulturellen Highlights hat auch die Natur in der Gegend einiges zu bieten. Wenn man alle Caches mitnimmt und sich die Ruinen ausfürhlich anschaut, ist eine tagesfüllende Tour garantiert.
Kurzinfo:
- Parkplatz: Am Schwimmbad in Altenstein
- Länge: 14km
- Dauer: reine Wanderzeit 3,5, mit Beifang und Besichtigungen 5-6h
- Höhenunterschied: 230m
- Wegmarkierung: grüner und roter Turm
- Caches ohne Umweg: Multis Von Altenstein nach Lichtenstein, Drei Diebe, Sagenpfad, Das Spiel mit dem Teufel, Tradi Amtsboten-Cache, Mystery Schwarzgeld, Earthcache Wabenverwitterung bei Lichtenstein
Die Tour startet an der Burgruine Altenstein bzw. am Burgeninformationszentrum (Öffnungszeiten etc.). Hier bietet sich natürlich gleich eine Besichtigung der Burg an und man kann den ersten Tradi suchen, bevor es mit der Wanderung los geht.

Der grüne Turm, die Wanderwegsmarkierung des Burgenwegs, führt nun vorbei am Schwimmbad und am Parkplatz vorbei hinaus in den Wald. Auch der rote Turm stößt nun als Markierung dazu und begleitet einen fast die ganze Runde über. Im Wald biegt man rechts auf den Pfad Richtung Diebeskeller ab, vorbei an den imposanten Felsgruppen des Geißsteins.

Nach wenigen Metern geht es auf einem Forstweg weiter. Auf der etwas eintönigen Strecke erreicht man nach ca. 1,5km die Diebeskeller, auch hier hat die Natur sehenswerte Felsformationen geschaffen.

Im stetigen auf und ab geht es nun weiter nach Lichtenstein und zur zweiten Ruine der Rundwanderung.

Der Besuch der Burg lohnt sich natürlich, es gibt allerlei zu entdecken und unzählige Tafeln mit weiteren Informationen.

Unterhalb der Burgruine verläuft zwischen den bizarren Felsformationen ein Sagenpfad mit weiteren Infotafeln. Diesem folgt man und erreicht nach kurzer Zeit den Teufelsfelsen, auf dem im Mittelalter sich wohl die erste Burg derer zu Lichtenstein befand. Im Anschluss folgt man der Kreisstraße ein kleines Stück Richtung Ort, durchquert diesen und verlässt ihn wieder auf dem selben Weg, auf dem man ihn betreten hat. Leider ist der Rückweg nicht ganz so spannend wie der erste Teil der Wanderung (vielleicht erbarmt sich ja jemand und legt zwei, drei Tradis?!). Der Weg verläuft recht geradlinig zurück nach Altenstein, kleiner Pluspunkt: es gibt auf dem Rückweg kaum Steigungen. Mit der passenden Wanderbegleitung ist aber auch dieser Abschnitt gut zu meistern.
Alles in allem eine längere, aber auch lohnenswerte Tour, die natürlich durch die zwei Ruinen, die Felsformationen und die Geocaches aufgewertet wird.
Diese Wanderung ist ein echter Tagesausflugstipp. Mit den vielen Caches am Wegrand und einigem zu sehen hat man ein wunderbares Tagesprogramm. Auch der Spaßfaktor kommt beim Erkunden der vielen Felsen am Weg nicht zu kurz.
Leider ist in Lichtenstein die Schloßwirtschaft seit längerem geschlossen, weshalb am Weg keine Möglichkeit zur Einkehr mehr besteht.